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Wissenswertes über den Heilpilz Reishi

 

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Herkunft und Historie

Der Reishi, zu Deutsch Glänzende Lackporling, kommt in Deutschland in Auenwäldern, Eichen-Hainbuchenwäldern, in trockenwarmen Eichenwäldern auch in Parks und Gärten, an Stümpfen und am Fuße lebender Stämme von Erlen, Birken, Buchen, Kirschbäumen, Eichen, selten auch an Lärchen sowie Kiefern vor. Im Jungstadium sieht der Reishi wie ein rötlicher Finger aus, der aus dem Substrat ragt, immer länger wird, sich manchmal verzweigt und am Ende schließlich einen Hut bildet. Sein auffälliges, manchmal geradezu skurriles Aussehen veranlasste den bekannten belgischen Mykologen Prof. Josef Poppe dazu, den Reishi als Dekoration für Blumenarrangements zu verwenden. Zweifellos verleiht er, in Blumendekorationen eingebaut, dem Gesteck eine besondere Note. Als Ergebnis der Initiative von Poppe wird der Reishi in Belgien inzwischen für floristische Zwecke kultiviert.

Der flache Frustkörper des Reishi ist eher holzig hart und nach unserem Gemackt für den Konsum eher weniger geeignet.

Der Reishi unter den zahlreichen Lackporlingen hat die weitaus größte Bedeutung. In der TCM wird er seit etwa 4.000 Jahren verwendet. Die Methoden seiner Verwendung haben sich im Laufe der Zeit in ganz Asien verbreitet. Man nennt ihn chinesisch "ling zhi" oder "ling chih". Das Wort "zhi" wird unter anderem als göttliches Heilkraut interpretiert. Die Bezeichnung "Reishi" ist japanisch.

Der Reishi ist in vielen Regionen auf der Erde heimisch, da er sich von Natur aus vorwiegend bei Laubhölzern ansiedelt. Bei geeigneten Bedingungen kann er an anderen wärmebegünstigten Standorten ebenso gedeihen bei entsprechendem Nährboden. Die hohe Nachfrage führte dazu, dass die Züchtung der Pilze ausgeweitet wurde, besonders im chinesischen Raum. China gilt als der größte Produzent. 

Zur Aufzucht eignet sich ein Substrat aus Sägemehl. Die Aufzucht erfolgt in Hallen unter hygienische Bedingungen bei einer Luftfeuchtigkeit von 90 bis 95 Prozent. 

 

Beschreibung und Bedeutung 

Der Glänzende Lackporling (Ganoderma lucidum) zählt zur Gattung der Lackporlinge (Gandoerma), wie es der Name schon sagt. Als Ling Zhi ist er in China bekannt und diente einst sogar als Glückssymbol oder Talisman. Zudem rankt sich so manche Legende um diesen Pilz, der recht bizarr aussieht. Welches Ansehen dieser Pilz in der chinesischen Kultur seit Jahrtausenden hat, zeigt sich durch die Verwendung von anderen Beinamen, die Begriffe wie göttlich oder heilig enthalten. In Japan genießt er ebenfalls eine hohe Wertschätzung. 

Der Pilz verfügt über eine trockene, holzige Konsistenz und hat einen recht flachen, aber großen Hut von ca. 5 bis 20cm. Der Hut des Fruchtkörpers wird hingegen ein bis drei Zentimeter dick. Ein weiteres Kennzeichen ist die nachdunkelnde Harzschicht des Fruchtkörpers. Der Fruchtkörper weist zunächst eine gelbliche Färbung auf und nimmt dann eine rötliche Nuance an. Diese nachdunkelnde Harzschicht sorgt eben für das glänzende Aussehen, erinnert es doch sehr an eine Lackschicht. Als Speisepilz eignet der Reishi eher nicht, weil er einen bitteren Geschmack hat. Dafür findet er vielseitige Verwendung als Vitalpilz.

 

Verarbeitung des Reishi, Verwendungsmöglichkeiten und Darreichungsformen

In Deutschland wird seit Jahrhunderten auch auf die Wirkung von Pilzen gesetzt. Generell werden die gewonnen Erkenntnisse über den wertvollen Reishi-Pilz in der westlichen Welt gerne genutzt und umgesetzt. In Europa werden Vitalpilze wie der Cordyceps, Coriolus, Maitake, Reishi und Shiitake als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. 

Zuerst werden Reishi Pilze nach der Ernte getrocknet, dies geschieht möglichst an einem dunklen Ort. Nach der vollständigen Trocknung erfolgt die Verarbeitung zu Pilzpulver und Pilzextrakte. Im Handel werden neben Pulver und Extrakte, Kapseln und Tee angeboten. Andere Verwendungsmöglichkeiten für den getrockneten Pilz bieten selbsthergestellte Extrakte, denkbar sind Reishi-Öl oder eine Tinktur. In Suppen und Sirup wird der Pilz in Japan durchaus auch verwendet. 

Der skurril aussehende Glänzende Lackporling mag eher unscheinbar aussehen, aber er überzeugt durch seine inneren Werte, in seinem festen Fleisch verbergen sich wichtige Inhaltsstoffe, die in Europa als Grundlage für Nahrungsmittelergänzungen dienen.

Die Wirkung der Pilze und die Inhaltsstoffe sind noch nicht vollständig erforscht. Bekannt ist jedoch, dass Reishi-Pilze eine Vielfalt an Vitaminen und Mineralien aufweisen. Nachweislich enthält der Pilz unter anderem Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Polysacchariden Triterpenen und Vitamine. Die vielen Wirkstoffe sind es, die den Lackporling so wertvoll machen, sowohl im asiatischen Raum als auch bei uns.

Artikel im GAMU-Blog - Kennen Sie den Reishi?

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